Verein
TSV Waging

Waging. (al) Bei der kürzlich gehaltenen Jahreshauptversammlung zeigte der TSV 1888 Waging einmal mehr seine Vielfältigkeit. Nicht weniger als 14 Abteilungen, von Badminton bis Volleyball, darunter einige, die nicht sehr oft anzutreffen sind, wie Karate, oder Skaterhockey. Neuerdings gibt es auch eine „Basketball“ Probeabteilung, mit der die Möglichkeit einer permanenten Etablierung getestet werden soll. Die gegenwärtig 1709 Mitglieder haben also fast die „Qual der Wahl“, in welcher Weise sie sich im Verein sportlich betätigen wollen.
Gehalten wurde die Versammlung in der Bergader Sportarena, wegen der dort möglichen, Coronabedingten Abstandhaltung. Begrüßt wurden Mitglieder und Gäste, darunter der 1. Bürgermeister, Matthias Baderhuber, Gemeinderäte und Vorstände anderer Vereine, von der 1. Vorsitzenden des TSV, Barbara Reschberger.
Natürlich waren auch die Aktivitäten des TSV in den vergangenen Monaten sehr eingeschränkt und mehrere Veranstaltungen mussten ausfallen. Wie sich die Dinge weiterentwickeln, bleibe je nach Gegebenheiten abzuwarten, meinte die Vorsitzende. Sehr zur Freude der Mitglieder hätten aber, seit Ende September, wegen der etwas gelockerten Coronaregeln, wieder einige der geplanten Kulturveranstaltungen stattfinden können. Reschberger bedankte sich in ihrer Rückschau auf ihr erstes Jahr als 1. Vorsitzende sehr herzlich für die großartige Unterstützung, die sie von den weiteren Mitgliedern des Vorstandsteams und den Vorgängern erhalten habe. Leider sei die Arbeit an den zusammen mit dem Fußball-Förderverein geplanten Flutlicht- und Bewässerungsanlagen für das Wilhelm-Scharnow-Stadion durch die Pandemie unterbrochen worden. Sie sei aber hoffnungsvoll, dass die Baumaßnahmen noch in 2020 beginnen könnten. Ein besonderer Dank der Vorsitzenden ging an Bürgermeister Baderhuber und den Gemeinderat, die immer ein offenes Ohr für die Anliegen des Sportvereins zeigten und ihn unterstützten. In Bezug auf den neuen Hallenboden in der Sportarena bedankte sich Reschberger bei den vielen Sponsoren und Förderern, ohne die dies nicht zu bewältigen gewesen wäre.
Im nächsten Programmpunkt der Versammlung kam Kassier Simon Geierstanger zu Wort. Er gab einen umfassenden Bericht über die finanziellen Belange des Vereins. Bei den vielen Abteilungen sicher keine leichte Aufgabe, diesbezüglich den Überblick zu behalten. Der Bericht zeigte jedenfalls den auch in finanziellen Belangen guten Zustand des Vereins. Die gute Arbeit des Kassiers wurde danach von den Kassenprüfern gelobt, die seine Buchführung als klar und übersichtlich befunden hatten bei der alle Belege lückenlos vorhanden waren. Bei der Größe des Vereins sicher keine leichte Aufgabe, meinten sie. Kassier und Vorstandschaft erhielten demnach auch eine einstimmige Entlastung durch die Mitglieder.
Wie wichtig der TSV die Jugendarbeit nimmt, kam im Bericht der seit einem Jahr, zusammen mit Sofia Eder, in dieser Position tätigen Alina Hofmann zum Ausdruck. In Alina Hofmann stellte der Verein zudem die Bayerische Meisterin im Turnen in der LK I. Weitere bayerische Titel gingen an Leni Steinbeißer und Franziska Mack. Die Jugendlichen im Verein haben die Chance, sich nicht nur in den verschiedensten Sportarten zu engagieren, sondern auch an vielen weiteren Aktivitäten, wie Ausflügen und einem Ferienprogramm teilzunehmen. Fast alle anderen Abteilungen bieten ebenfalls viele zusätzliche Dinge, die nicht nur mit ihren spezifischen Sportarten zu tun haben. In ihren Kurzfassungen über die Tätigkeiten bedankten sich alle Abteilungsleiter zudem für die großartige Unterstützung und lobten die Arbeit der Vorstandschaft. Erwähnt wurde zudem das gute Verhältnis zwischen den Abteilungen und der gute Mix von Jung und Alt im Verein.
In der Versammlung wurde, per Handzeichen auch eine Riege neuer Beisitzer gewählt. Diese sind; Helmut Bauer, Peter Braun, Manuel Pirchner, Sebastian Steinberger und Thomas Steiner. Spezielle Ehrungen gingen an Christa Heigl und Hilde Krasauskeite.
In seinem Grußwort sagte Bürgermeister Baderhuber, der Verein funktioniere offensichtlich hervorragend und er müsse der Vorsitzenden und der gesamten Vorstandschaft zu ihrer Arbeit gratulieren. Sie seien immer aktiv und die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat sei immer freundlich und konstruktiv. Er hoffe, meinte er, dies würde auch in Zukunft so bleiben und dazu wünschte er dem Verein alles Gute.
Die Ehrungsurkunden und Medaillen für langjährige Mitgliedschaften sollen bei Gelegenheit persönlich ausgehändigt werden, verkündete Reschberger. Das sind sieben für 25-jährige Mitgliedschaft, elf für 40-jährige und sechs für 50-jährige Zugehörigkeit zum Verein. Für ihre sogar 60 Jahre beim Verein werden zudem Nikolaus Frank, Jörg Holzapfel, Adolf Mader und Richard Tanner ausgezeichnet.
In ihrem Schlusswort bat die Vorsitzende um Ratschläge, wie und wo Dinge noch verbessert werden könnten. Sie meinte, bisher sei der Verein relativ gut durch die Schwierigkeiten gekommen, die durch die Pandemie zu bewältigen waren. Diesbezüglich bat sie auch, auf die Hygienemaßnahmen in der Halle und anderen Räumen zu achten. „Schau ma wies weitergeht“, sagte sie abschließend und wünschte sich für weiterhin eine so gute Zusammenarbeit und Hilfe, wie sie ihr in ihrem ersten Jahr als Vorsitzende zuteil geworden sei.

 

Bildtexte:

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#. 06: Aufmerksam hörte die 1. Vorsitzende, Barbara Reschberger zu, während Kassier Simon Geierstanger den Kassenbericht vortrug.

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#. 22: Bürgermeister Matthias Baderhuber lobte den Verein für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und wünschte für weiterhin alles Gute.

Fotos: Alois Albrecht

Geschäftsstelle

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